|
Wir waren nahe dran auch diese Reise zu stornieren (waere dann die zweite in diesem Jahr)…
Samstagmorgen hat es hier geregnet ohne Ende – lt. South China Morningpost waren es in Tung Chung, wo wir wohnen, 420mm. Unser Garten war ein ansteigender Teich, der hoeher und hoeher wurde. Die Wassermassen drohten bis zur Terrassentuer zu steigen. Das Management hatte leider keine Pumpe – was tun ??? – Dank Michaels genialer Idee unseren Garten trocken zu legen, mit Hilfe unseres Gartenschlauch, den er zerschnitten hatte, so dass wir mehrere Drainagen hatten, die dann das Wasser in den tiefer gelegenen Park ablaufen liessen.
Das war aber nicht alles, was an Wasser zu bewaeltigen war, denn es drang auch noch durch die geschlossene Haustuer und lief bis zu unserem Sofa. Michael draußen am Arbeiten und ich drinnen. Die Zeit raste uns fast davon, unser Flieger sollte um 10:40 gehen und Michael stand um 9:00 noch draußen im Wasser und ich drinnen am Wischen. Es hat dann doch noch alles ganz gut geklappt - kurz entschlossen sind wir mit dem Auto zum Flughafen gefahren, unsere Haustuer wurde mit Sandsaecken gesichert, sodass keine Gefahr mehr bestand
Unser Flug hatte dann auch noch 1,5 Std. Verspaetung, aber das war uns dann auch noch egal.
In Qingdao angekommen ging es dann weiter. Wir mussten zur Zollkontrolle – unglaublich -, nur weil Michael seine Fotoausruestung dabei hatte. Was er denn damit wollte!!!??? Fotografieren natuerlich, was sonst. Beamter Nr. 1 kam, konnte aber nichts entscheiden, dann kam Nr.2 und danach Nr.3, der dann meinte er muesse seinen Chef holen. Dieser Chef sah sich dann die Ausruestung an und konnte (wollte) auch nichts entscheiden und wieder die Frage, was wir denn damit machen wollten. F o t o s natuerlich, was sonst. Gott sei Dank hatte ich Michaels Visitenkarte dabei. Daraus ging eindeutig hervor, dass er kein Journalist oder Fotograf ist. Chef Nr. 4 musste aber trotzdem noch telefonieren (wohin????), kam dann mit der Karte zurueck und meinte wir koennen nun einreisen.
Qingdao war ganz nett, nur leider hatten wir am zweiten Tag dichten Nebel (bei dem Glueck, kein Wunder). Wir haben uns den Austragungsort der Segelregatten bei den Olympischen spielen 2008 angesehen und die Altstadt mit den alten Haeusern im deutschen Kolonialstil. Es wurde dann doch noch ein sehr schoenes langes Wochenende.
|
|